Legal Tribune Online (LTO) - Umfrage 2016

Die LTO hat rund 5.500 Studenten, Referendare und Berufsanfänger zwischen Oktober 2015 und März 2016 befragt. In dieser Umfrage hat FGvW den zweiten Platz belegt: Mehr als jeder zwanzigste Befragte zählt FGvW damit zu den Kanzleien in Deutschland mit unter 100 Anwälten, in denen er/sie gerne arbeiten würde. Nicht nur Großkanzleien wie Milbank, Shearman & Sterling und SZA, sondern auch andere Mittelständler wie Kapellmann & Partner, Avocado, Rittershaus und Göhmann liegen in der Umfrage hinter FGvW.

Das gute Ergebnis der Umfrage führen wir darauf zurück, dass den Befragten laut LTO eine Wertschätzung durch die Kollegen und der Führungsstil, Work-Life-Balance und Weiterbildung sehr wichtig sind. Auch die guten Karrieremöglichkeiten bei FGvW (es gibt kein „up or out“), attraktive Standorte, ein gutes Gehalt und die Internationalität tragen sicher hierzu bei – alles Kriterien, die auch in anderen Umfragen lobend hervorgehoben werden. Die Azur lobte in 2016 etwa die guten Noten von FGvW „egal ob es um Betriebsklima, Aufstiegschancen oder das Gehalt geht“ und die „erstaunlich internationale Ausbildung“.

AZUR-Toparbeitgeber 2016

Gute Stimmung. Wenn nur noch Loungemöbel auf der Dachterrasse oder ein Lottogewinn die Zufriedenheit der eigenen Associates steigern könnten, so wie es die FGvW-Anwälte in der azur-Umfrage beschreiben, hat die Kanzlei anscheinend vieles richtig gemacht. Erneut heimst Friedrich Graf von Westphalen überdurchschnittlich gute Noten ein, egal ob es um Betriebsklima, Aufstiegschancen oder das Gehalt geht. Dank kontinuierlicher Neueinstellungen - allein im vergangenen Jahr zwölf Volljuristen - arbeiten inzwischen knapp 90 Berufsträger in den Büros in Frankfurt, Freiburg und Köln. „Das Verhältnis unter den Anwälten ist außerordentlich gut", lobt ein Associate. Laut azur-Umfrage liegt die Wochenarbeitszeit mit knapp 52 Stunden leicht unterhalb des Marktdurchschnitts, deshalb sind die Associates mit der Arbeitsbelastung „eher zufrieden".

Durchstarten mit Start-ups. Das Angebot an Schulungen gefällt den Junganwälten sehr, viele loben in der azur-Umfrage, dass die Kanzlei den Fachanwaltstitel finanziert. Gleich zwei Mentoren - einen Partner und einen Associate - hat der Nachwuchs. Sie nehmen an monatlichen internen Fortbildungen teil, bei denen erfahrene Associates und Partner über fachliche Themen referieren. Soft Skills werden ebenfalls inhouse vermittelt. Einen guten Ruf bei den Associates hat zudem das zweimal im Jahr stattfindende Seminar mit Anwälten befreundeter Kanzleien aus dem PECS-Netzwerk. Von ihren Schweizer Netzwerkfreunden Kellerhals Carrard will FGvW nun die Idee eines Start-up-Desks übernehmen, für das etwa drei Nachwuchsanwälte arbeiten, die dadurch ihr Profil schärfen können. Sie sollen junge Unternehmen oder auch Institutionen finden, die nicht zur üblichen Klientel gehören, und diese bei Gründungsfragen, Finanzierungsrunden oder IP-Strategien unterstützen. Diese feine Zusatzaufgabe für motivierte Nachwuchskräfte muss sich allerdings erst noch im Praxistest beweisen.

Viel Praxis für Referendare und Praktikanten. Referendare sollen FGvW als potenziellen Arbeitgeber kennenlernen und arbeiten deshalb an der Seite eines Partners, der sie eng ins Mandatsgeschäft einbindet. Das scheint gut zu klappen: Die Associates bemerken, dass Referendare interessante Mandate kennenlernen und gut vom jeweiligen Partner angeleitet werden. „Niemand muss stumm danebensitzen", bemerkt ein Associate. Alle Schulungen für die Junganwälte stehen auch den Referendaren offen. Praktikanten, für die die Kanzlei pro Jahr immerhin 40 Plätze zur Verfügung stellt, können ebenfalls an den Fortbildungen teilnehmen. Betreut werden sie durch die FGvW-Associates.

Grüezi, Merhaba und Hallo. Für eine rein deutsche Kanzlei hat FGvW eine erstaunlich internationale Ausbildung zu bieten. Die Sozietät ist seit Jahren bestens vernetzt, und so manch ein Associate aus einer der befreundeten Kanzleien schaut hier zum Secondment vorbei, ebenso gibt es Anwälte, die aus Deutschland für eine Zeit nach Großbritannien und in die USA wechseln. Derzeit baut FGvW zudem ihre Kontakte in die Türkei aus und hat bereits zwei türkische Anwältinnen zum Secondment aufgenommen. Diese Internationalität kommt bei den Associates gut an, sie vergeben dafür überdurchschnittliche Noten in der azur-Umfrage. Das ¬Management will die Kontakte nun weiter ausbauen und dabei auf das PECS-Netzwerk zurückgreifen, dessen Mitglieder ihren Sitz beispielsweise in Finnland, Schweden, Polen oder Italien haben.

Männer sind mit Frauenquote zufrieden. Eine Frau, die die Geschäfte einer Kanzlei führt - das gibt es nicht alle Tage. Viele Associates sehen deshalb bei FGvW „keinen Nachholbedarf", was die Förderung von Frauen angeht. Bis auf eine Ausnahme haben sich allerdings auch nur Männer an der Umfrage beteiligt. Fakt ist, dass nur drei von 31 Partnern Frauen sind. Damit liegt die Kanzlei zunächst einmal im Marktdurchschnitt, der allerdings noch deutlich nach oben entwicklungsfähig ist. Hoffen lässt allerdings der inzwischen beinahe 50-prozentige Frauenanteil unter den Associates. Was die Vereinbarkeit von Karriere und Familie angeht, so bietet FGvW Teilzeitmodelle an, die bis in die Partnerschaft hinein gelebt werden, zudem ist ein tageweises Arbeiten von zu Hause aus möglich. Auch die Work-Life-Balance stimmt: „Arbeiten am Wochenende und im Urlaub", schreibt ein Associate, „ist tabu."

JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2015/2016

Die Kanzlei pflegt in mancher Hinsicht eine sehr ungewöhnliche Aufstellung: Sie gehört zu den mittelgroßen Einheiten, aber das Geschäft der Freiburger M&A-Anwälte ist dank ihres exzellenten Netzwerks internationaler als das mancher Großkanzleien. FGvW weist jenseits der deutschen Grenzen eine Präsenz auf, um die sie viele Wettbewerber beneiden. Zudem dominiert sie bei Mid-Cap-Transaktionen in Südbaden so deutlich wie kaum eine andere Regionalkanzlei ihren Heimatmarkt.

Im Zuge des insgesamt anziehenden M&A-Geschäfts konnte FGvW auf dieser Stärke aufbauen. Der Anteil börsennotierter Unternehmen unter den Mandanten steigt. Zwei öffentliche Übernahmen aus dem Vorjahr haben gesellschaftsrechtliche Mandate wie Umstrukturierungen und Squeeze-out-Verfahren nach sich gezogen, die nach wie vor Teams auslasten. Verstärkt war die Corporate-Praxis auch mit Compliance Due Diligences und sanierungsnahen Transaktionen befasst, etwa für die indische Samvardhana Motherson oder die Solar-Fabrik AG. Vor allem in diesem Bereich fällt auf, dass auch die Nachwuchsriege hinter den renommierten Freiburger Corporate-Anwälten Dr. Barbara Mayer und Gerhard Manz an Präsenz gewinnt.

Die beiden Hauptstandorte stehen nach wie vor für unterschiedliche Schwerpunkte: Freiburg für Corporate und Gewerblichen Rechtsschutz, Köln für Versicherungs- und Vertriebsrecht. Das rheinische Team gehört vor allem bei Manager- und Produkthaftungsfällen zu den sehr renommierten Akteuren. Doch die Kanzlei arbeitet daran, ihre Schwerpunkte über die Büros hinweg schrittweise zu verzahnen - und ist dabei inzwischen durchaus vorangekommen. So legte sie vor zwei Jahren mit dem Quereinsteiger Arnt Göppert (von Hogan Lovells) den Grundstein für eine M&A-Praxis in Köln. Inzwischen gibt es Transaktionen, die von Partnern beider Standorte gemeinsam begleitet werden. Mit dem Einstieg von Dr. David Kipping (zuvor Counsel bei CMS) verfügt FGvW zudem über einen IP-Partner in Köln.

Traditionelle Kernkompetenzen der in Köln geschätzten Kanzlei sind ihre Praxen im Vertriebsrecht u. im Versicherungsrecht, in diesen Bereichen berät die Sozietät ihre Mandanten in vertragsrechtlichen Fragen. FGvW hat sich über die Jahre als Prozessvertreterin für Kfz-Händler u. Verbände etabliert. Daneben zählen ihre Partner zu den bundesweit anerkannten Spezialisten bei Manager- und Produkthaftungsfällen u. pflegten hierbei langjährige Beziehungen zu den Branchengrößen Allianz u. AIG. (...) Zum weiteren Ausbau der baurechtlichen Prozesspraxis gewann FGvW kurz darauf Dr. Jörn Zons von Hogan Lovells hinzu, der v.a. Kontakte zu Projektentwicklern hat.

AZUR-Toparbeitgeber 2015

Die Chemie stimmt. Regelmäßig geben die Associates ihrer Kanzlei in der azur-Umfrage gute Noten für das Betriebsklima. „Das Verhältnis der Associates untereinander ist bestens", lobt ein Anwalt aus Freiburg. Dort, im äußersten Südwesten Deutschlands, hat die Kanzlei ihr größtes Büro und ist unangefochtener Platzhirsch. „Keine ausgefahrenen Ellbogen, keine Berührungsängste gegenüber Partnern", lobt ein Associate. Auch wenn es um die Personalarbeit geht, werden Associates früh einbezogen: Sie entscheiden mit darüber, ob ein Bewerber ins Team passt. (…) 13 Volljuristen wurden im vergangenen Jahr eingestellt - mehr als ursprünglich geplant.

Gute Aussichten. Zur positiven Stimmung dürfte auch beitragen, dass die Karriereperspektiven sich im Marktvergleich sehen lassen können: Sechs Associates aus den eigenen Reihen sind in den vergangenen fünf Jahren zu Partnern ernannt worden, zuletzt 2014 eine Immobilien- und Vergaberechtlerin. (…) Was die Karrieremöglichkeiten auch abseits der Partnerschaft angeht, erhält die Kanzlei von ihren Associates überdurchschnittlich gute Noten.

Theorie und Praxis. Die Ausbildung der Associates folgt keinem standardisierten Programm, dennoch loben die Anwälte der Kanzlei das Angebot an Internen und externen Schulungen. So gibt es etwa monatliche Seminare innerhalb der Praxisgruppen, bei denen Associates und Partner über aktuelle fachliche Themen referieren. Jeder Associate bekommt einen berufserfahrenen Kollegen als Mentor, der auch die Fortbildung im Blick behält. Neben Inhouseseminaren zu fachlichen Themen und Soft Skills, die auch Referendaren und Praktikanten offenstehen, bietet die Sozietät neuerdings einmal jährlich ein gemeinsames zweitägiges Seminar mit ausländischen Partnerkanzleien an. Auch Secondments bei Mandanten oder befreundeten Kanzleien sind möglich, was Associates lobend hervorheben. Anerkennung bei den Mitarbeitern findet auch, dass Berufsanfänger vor allem im Vergleich zu ihren Kollegen in vielen Großkanzleien sehr schnell mit Mandanten in Kontakt treten.

Viel Freiraum. Familie und Beruf lassen sich vergleichsweise gut vereinbaren. Mehrere Teilnehmer der azur-Associateumfrage betonen, dass die angebotenen Teilzeitmodelle tatsächlich gelebt werden. Zudem lassen sich die Arbeitszeiten flexibel gestalten, wozu auch die Möglichkeit gehört, tageweise von zu Hause zu arbeiten. Die Wochenarbeitszeit liegt nach Angaben der Associates etwas unterhalb des Marktdurchschnitts, das Einstiegsgehalt ist dagegen für eine mittelgroße Kanzlei sehr ordentlich.

The Legal 500 Deutschland 2015

Mit der Eröffnung des Frankfurter Büros im Januar 2014 berät Friedrich Graf von Westphalen & Partner nunmehr von drei deutschen Standorten aus auf dem gesamten Spektrum des Wirtschaftsrechts, wobei das Freiburger Büro insbesondere für 'hohe Beratungsqualität', 'maßgeschneiderte Lösungen' und 'kostengünstige Beratung bei transparenter Kostenstruktur' gepriesen wird. Das Team beriet im Bereich Gesellschaftsrecht neben Mandanten wie dem Freiburger Barockorchester und der Glatt Gesellschaft zuletzt unter anderem Maquet Medical Systems beim Erwerb von Aktien im dreistelligen Millionenbetrag an Pulsion Medical. Auch im Arbeitsrecht ist die Kanzlei sehr angesehen und wird laufend vom Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mandatiert. Ein Highlight war die Beratung der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg bei der großteiligen Produktionsverlagerung ins Ausland, wobei die Kanzlei auch die streitigen Verhandlungen zu Kündigungsschutzverfahren führte. Der Bereich Bau- und Architektenrecht wurde durch die Partnerernennung der angesehenen Friederike Schäffler verstärkt. Norbert Hebeis, Barbara Mayer und Gerhard Manz werden empfohlen.

JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2014/2015

Die beiden Hauptstandorte der Freiburg-Kölner Kanzlei sind auf ihren Gebieten sehr renommiert und haben davon profitiert, dass sie mit ihrer Aufstellung abseits der großen Anwaltsballungsräume ein eher exotischer Verbund sind. Das Freiburger Büro dominiert den regionalen Markt und genießt bei den interessanten Corporate-Mandaten seiner Heimatregion nahezu eine Monopolstellung, wie es bei kaum einer anderen Kanzlei in ihrem lokalen Markt der Fall ist. Zudem pflegt sie seit jeher ausgeprägte internationale Verbindungen, sodass sie durch das Aufblühen des grenzüberschreitenden M&A-Markts ihre beachtlichen Stärken zeigen konnte: Diese umfassen neben dem nichtöffentlichen M&A-Geschäft auch mittelgroße öffentliche Übernahmen sowie ein starkes asiatisches In- und Outboundgeschäft. Köln bleibt dagegen weiterhin das Zentrum für die Vertriebs- u. Versicherungsrechtspraxis. Erst letztes Jahr wurde dort mit dem Aufbau einer eigenen Corporate-Praxis begonnen. (...)

Zum Büro Freiburg: Eine in der Region führende Kanzlei, die weiterhin die treibende Kraft im Südwesten ist u. über eine starke Praxis in Gesellschaftsrecht/M&A u. im Markenrecht verfügt. ... Merkl. gewachsen ist die Associate-Riege in Freiburg. (...) Auch im Freiburger Markt gibt es aber immer noch beträchtliches Entwicklungspotenzial, denn die Kombination aus Full-Service-Angebot u. ausgeprägter internat. Erfahrung stellt in der Region weiterhin eine Besonderheit dar.

Die starke D&O-Praxis der in Köln geschätzten Kanzlei hebt sich von breiter aufgestellten Wettbewerbern ab u. vereint umfangr. Wissen in Gesellschafts-, Steuer- u. Versicherungsrecht. Mit ihrem klaren Fokus auf Versicherer steht sie zwar nicht alleine da (in Köln ist etwa die Konkurrentin Bach Langheid Dallmayr ebenfalls sehr stark), ist aber mit diesem stringenten Kurs äußerst erfolgreich. Das zeigt sich an treuen Top-Mandanten wie der Allianz u. AIG Europe, die die Kanzlei in Zusammenhang mit D&O-Schadensfällen mandatierten. Die Corporate-Praxis weitete ihre Beratung in den Immobilienbereich aus, die der letztj. Zugang Arnt Göppert einbrachte u. füllte zusätzlich mit der Beratung zu Finanzierung bei Immobiliendeals eine wichtige Lücke.

Stärken: Prozesspraxis bei D&O- u. Produkthaftungsfällen. Erfahrene vertriebsrechtl. Einheit. Starkes internat. Netzwerk.

Empfohlen für: Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht; Handel und Haftung; M&A; Marken- und Wettbewerbsrecht; Priv. Baurecht; Steuerrecht; Versicherungsvertragsrecht; Vertriebsrecht; Vertriebssysteme; Verwaltungs- und Vergaberecht.

Internationale Einbindung: Kooperationsbüros in Brüssel, Alicante, Schanghai, Istanbul und São Paulo. Zudem gut gepflegtes weltweites Netzwerk mit befreundeten, ebenfalls unabhängigen Kanzleien.

Focus-Spezial September 2014: Friedrich Graf von Westphalen & Partner zählt zu den Top-Anwälten/Wirtschaftskanzleien Deutschlands

Das Nachrichtenmagazin Focus ermittelt in regelmäßigen Abständen „Deutschlands Top-Anwälte". Und wir sind (wieder) dabei: Unsere Sozietät überzeugt durch eine „hohe Fachkompetenz und Expertise" im Fachbereich Handel und Versicherungen. Grundlage sind rund 10.000 Empfehlungen, die Anwälte für Kolleginnen und Kollegen aus sechs verschiedenen Fachgebieten abgegeben haben.

Focus-Spezial nennt 800 führende Juristen und Wirtschaftskanzleien aus allen relevanten Fachbereichen und liefert den Lesern die entscheidenden Informationen, um zu ihrem Recht zu gelangen. Die Ausgabe „Deutschlands Top-Anwälte" blickt hinter die Kulissen herausragender Kanzleien für insgesamt 24 juristische Spezialgebiete von Kartell- und Markenrecht bis zu Fracht- und Seehandelsrecht, klärt über die wichtigsten Fakten zu Miet-, Steuer- und Familienrecht auf, entschlüsselt die neuen Punkteregeln für Autofahrer und hilft bei der Suche nach dem richtigen Experten.

Die Liste der Top-Anwälte basiert auf rund 10.000 Empfehlungen, die die teilnehmenden Anwälte für Kolleginnen und Kollegen in den sechs Fachgebieten abgegeben haben. Um die Top-Kanzleien Deutschlands zu ermitteln, befragte Focus über 2.600 Anwälte aus Wirtschaftskanzleien und Rechtsabteilungen in Unternehmen. Die Auswahl erfolgte über die Häufigkeit der Kollegen- Empfehlungen. Zusätzlich flossen die Empfehlungen der Vorjahresbefragung ein, um der kontinuierlich hohen Reputation gerecht zu werden. Die Anwälte und Kanzleien, die im deutschlandweiten Focus Vergleich zu den führenden des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top-Rechtsanwalt 2014" bzw. „Top-Wirtschaftskanzlei 2014" für ihr jeweiliges Fachgebiet.

Markus Krischer, stellvertretender Focus-Chefredakteur: „Bei komplexen juristischen Fragestellungen sind Unternehmen wie Privatpersonen auf das Know-how von Experten angewiesen. Die Anwaltslisten ermöglichen es unseren Lesern, gezielt einen Top-Juristen aus allen wichtigen Fachgebieten zu finden und so zu ihrem Recht zu kommen. Focus gibt zudem viele praktische Ratschläge zu aktuellen Themen."

Kanzleien in Deutschland, 15. Auflage 2014

Mit dem Alleingang Ende 2010 war es den Partnern auch ein Bedürfnis zu dokumentieren, dass sie sich zwar als unternehmerische Kanzlei sehen, die jedoch von einem hohen partnerschaftlichen Ansatz geprägt ist. Bei der Nachwuchsakquise wird außerordentlicher Wert darauf gelegt, den jungen Kollegen zu vermitteln, dass der Spaß an der Mandatsbearbeitung ein wesentliches Asset ist. Neben einer guten Work Life-Balance - es besteht eine Kooperation mit einer Kindertagesstätte, Home-Office-Tage gibt es auch für Väter - locken bei FGvW vor allem die vielen internationalen Mandate und eine gute Partnerperspektive sowie die Gewissheit eines Renommees, denn in Freiburg kennt die Kanzlei jedermann, der mit Rechtsberatung schon einmal zu tun hatte. Nach etwa fünf bis sieben Jahren haben Associates die reale Chance auf Aufnahme in die Partnerschaft.

Auf dem Weg dorthin erfahren sie viel Unterstützung: Förderung einer Promotion, Möglichkeiten für Secondments bei Mandanten oder befreundeten Kanzleien im Ausland, Förderung des Erwerbs von Fachanwaltstiteln. FGvW verfügt über ein Mentorenprogramm, bei dem Partner und erfahrene Associates jüngere Anwälte auf ihren Karriereweg vorbereiten und entsprechende Hilfestellungen geben. Sie werden auch ermutigt, sich in nationalen und internationalen Organisationen zu engagieren.

Die Führungsstruktur der Kanzlei ist durch eine flache Hierarchie und eine vergleichsweise große Autonomie der einzelnen Partner, Fachbereiche und Standorte geprägt. Jeder Partner sieht sich selbst als Unternehmer, der seinen Bereich mitgestaltet und Verantwortung dafür übernimmt. Die Gewinnverteilungsstruktur ergibt sich aus einem untergliederten Schlüssel: So werden die Partner nach einem modifizierten Lockstep-Modell vergütet. Zudem praktiziert die Sozietät weiterhin - dies war im Zuge der Umstrukturierung innerhalb der alten Einheit ein Konfliktpunkt - eine Pool-Lösung, d.h. die Umsätze werden pro Praxisgruppe betrachtet und nicht pro Partner. Durch diese Art der Gewinnverteilung wird der partnerschaftliche Ansatz unterstrichen.

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