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Betriebsnachfolge im Handwerk

Am 23. Oktober 2019 wird es in Oberndorf eine Veranstaltung mit dem Thema "Betriebsnachfolge im Handwerk – rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte für Betriebsübergeber und -übernehmer" geben.

Die Zahlen, die Simone Feilen und Thomas Rieger von der Handwerkskammer im Pressegespräch nennen, lassen nicht gerade frohlocken. Rund ein Viertel der Handwerksbetriebe in Oberndorf steht in den kommenden Jahren vor der Übergabe. Die Inhaber gehören zur Generation der geburtenstarken Jahrgänge und erreichen nun das Rentenalter. Oft machten sie sich zu spät Gedanken darüber, wie es dann weitergehen soll. Eine Übernahme brauche fünf, besser zehn Jahre Vorlaufzeit, wissen die Experten.

Bei der IHK gibt es sogenannte "moderierte Übergaben", die Handwerkskammer nimmt zudem die Bewertung eines Betriebs vor. Da fielen so manche aus allen Wolken, die Maschinenpark und Kundenstamm vielleicht wertvoller eingeschätzt hatten, als er tatsächlich sei. Schließlich wurde ein ganzes Arbeitsleben darin investiert. Nicht selten soll der Verkauf der Altersvorsorge dienen.

Sieben Intensivberatungen hat Thomas Rieger in den vergangenen Jahren vor Ort gehabt – allesamt hätten zu einer erfolgreichen Übergabe geführt. Voraussetzung sei aber, dass die Betroffenen auf die Handwerkskammer oder die IHK zukommen. Die Institutionen verstehen sich als Wegweiser im bürokratischen Dschungel, durch den sich Übergeber und Übernehmer heutzutage kämpfen müssen.  Einer der Referenten an diesem Abend ist unser Partner Dr. Stefan Lammel, der die rechtlichen Aspekte der Betriebsnachfolge beleuchten wird.

Termin und Ort:
23. Oktober 2019, 18 Uhr, Volkshochschule 78727 Oberndorf a.N.

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