 | es weihnachtet sehr…!
So oder so ähnlich beginnen viele Gedichte, Lieder oder anderweitig gewählte Einleitungen zu Texten, die uns auf eine besinnliche und ruhige Zeit einstellen möchten. Von alledem, was jeder für sich in diese Offerte hineininterpretiert, wünschen wir Ihnen allen nur das Beste. Frieden, Besinnlichkeit, Ruhe, Verlässlichkeit und viel Grund zu Freude, was beim Blick in die täglichen Nachrichten in unserer Nähe und auch der Ferne nicht immer gewährleistet ist.
Zugleich wünschen wir bereits heute ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2026, welches für Friedrich Graf von Westphalen ein besonderes sein wird: Wir feiern 100 Jahre kontinuierliche Anwaltsgeschichte. Blickt man nach vorne in ein neues Jahr, zugleich zurück auf 100 Jahre Bestehen einer Anwaltskanzlei und verbindet dies mit Gedanken, was in diesen 100 Jahren seit 1926 alles geschehen ist, kommt zur Besinnlichkeit die Nachdenklichkeit hinzu. Aber eines ist ebenso wichtig: Bei der Anwendung von Recht lernt man nie aus und wird auf Sicht immer klüger. Hoffen wir, dass dies auch in anderen Bereichen als Grundsatz greift und zumindest Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden.
Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf 2026.
Herzlichst
Ihre Sozietät Friedrich Graf von Westphalen
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Aktuelles aus dem Wirtschaftsrecht | Arbeitsrecht: Finger weg vom Einwurfeinschreiben!
Das neue digitale Einwurfeinschreiben ist im Gegensatz zum ehemaligen Einwurfeinschreiben mit Peel-Off-Label nicht mehr für einen Beweis des ersten Anscheins geeignet. Das ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamburg. mehr >
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 | Arbeitsrecht: Anspruch auf Entgeltdifferenz wegen Geschlechtsdiskriminierung?
Reicht es für eine widerlegbare Vermutung der geschlechtsspezifischen Entgeltdifferenzierung aus, wenn ein Mann unter vielen Männern mehr verdient als eine Frau unter vielen Frauen mit jeweils gleicher Tätigkeit? Dies hatte das Bundesarbeitsgericht zu entscheiden. mehr >
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 | Arbeitsrecht: Außerordentliche Kündigung wegen der Vorlage einer ohne Arztkontakt via Internet erlangten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Legt ein Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor, die er ohne ärztlichen Kontakt über das Internet bezogen hat, liegt darin kein ordnungsgemäßer Nachweis der Arbeitsunfähigkeit, da sie nicht den Anforderungen der Arbeitsunfähigkeitsrichtlinie entspricht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sie den Arbeitgeber sogar zu einer außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigen, wie das Landesarbeitsgericht Hamm entschied. mehr >
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Arbeitsrecht: Unter welchen Voraussetzungen verfallen noch offene Urlaubsansprüche?
Der Jahreswechsel naht – höchste Zeit für Arbeitgeber, einen Blick auf offene Urlaubsansprüche zu werfen. Denn: Urlaub verfällt nicht automatisch. mehr >
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 | Datenschutzrecht: Neues vom EuGH zur Nutzung von E-Mail-Adressen zu Werbezwecken
Der EuGH hat neue Spielräume im Bereich des Bestandskundenmarketing geschaffen: Schon die Registrierung für ein kostenfreies Konto auf einer Online-Plattform kann ausreichen, um unter dem sog. Bestandskundenprivileg (§ 7 Abs. 3 UWG) Direktwerbung per E-Mail zu senden. Es bedarf in diesen Fällen keiner Einwilligung nach der DSGVO. mehr >
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 | Gesellschaftsrecht: Organhaftung – Ex-Wirecard-Vorstände zu Millionen-Schadensersatz verurteilt
Das Landgericht München I hat die ehemaligen Vorstände der Wirecard AG zur Zahlung von 140 Millionen Euro Schadensersatz an den Insolvenzverwalter verurteilt. Kern des Urteils war die pflichtwidrige Vergabe eines unbesicherten Großkredits, die das Vermögen der Gesellschaft erheblich gefährdet hatte. mehr >
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 | Handelsrecht: Wann handelt es sich um einen „Handelsvertretervertrag“ (und warum ist das relevant)?
Ob ein Handelsvertretervertrag vorliegt, bestimmt sich nach dem tatsächlichen Vertragsinhalt. Dabei kommt es nicht auf die Bezeichnung des Vertrages an. Stattdessen ist das Gesamtbild der Verhältnisse entscheidend. Das ergibt sich aus dem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt a. M. mehr >
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Insolvenzrecht: Drittzahlungen als unentgeltlich anfechtbar bei Zahlungsunfähigkeit – Kurzfristige Realisierbarkeit entscheidend
Der Bundesgerichtshof stellte erneut klar, dass bei der insolvenzrechtlichen Zahlungsunfähigkeit nach § 17 Abs. 2 S. 1 InsO nur solche Mittel zu berücksichtigen sind, die dem Schuldner tatsächlich zur Verfügung stehen oder die er innerhalb von maximal drei Wochen realisieren kann. Zudem konkretisiert der BGH die Voraussetzungen der Unentgeltlichkeit solcher Drittzahlungen im Sinne des § 134 InsO und hebt hervor, dass eine Anfechtung möglich ist, wenn die Forderung gegen den Dritten aufgrund dessen Zahlungsunfähigkeit wirtschaftlich wertlos ist und für den Zahlungsempfänger kein echter wirtschaftlicher Verlust entsteht. mehr >
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 | Lebensmittelrecht: „Alkoholfreier Gin“ bleibt verboten
Die gesetzlich definierte Bezeichnung „Gin“ für ein Produkt ohne Alkohol ist unzulässig, selbst dann, wenn der Hersteller eindeutig den Zusatz „alkoholfrei“ verwendet. Auf eine etwaige Irreführungsgefahr kommt es nicht an. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden. mehr >
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 | Medien- und Persönlichkeitsrecht: Die eigene Stimme im Visier der Künstlichen Intelligenz
Ob Person des öffentlichen Lebens oder Privatperson – der unberechtigte Zugriff auf die eigene Stimme, deren Missbrauch sowie die daraus resultierenden Folgen können jeden treffen und führen darüber hinaus zu einem allgemeinen Vertrauensverlust, sowie einem Wertverlust von Audiodateien aller Art. Umso begrüßenswerter ist es, dass sich das Landgericht Berlin II unlängst mit der ebenso spannenden wie hochrelevanten Frage nach dem Recht an der eigenen Stimme im Kontext KI-generierter Nachahmungen zu befassen hatte. mehr >
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Updates im Medizinprodukterecht – Die EU handelt (?)
Auf internationaler Ebene ist die regulatorische Landschaft für Medizinprodukte ständig im Wandel. Für alle Akteure bedeutet dies: Stets über Neuerungen informiert sein und interne Prozesse rechtzeitig anpassen. Mit diesem kleinen „Update zum Medizinprodukterecht“ möchten wir einige wichtige Entwicklungen auf EU-Ebene kurz zusammenfassen. mehr >
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 | Wettbewerbsrecht: Unternehmer haften für Influencer-Werbung
Influencer sind heute in vielen Bereichen des Wirtschaftslebens als Werbepartner und Multiplikatoren nicht mehr wegzudenken. Damit stellt sich die Frage, was passiert, wenn der Influencer mit seinen Aussagen über das Ziel hinausschießt. Nach der Auffassung des Oberlandesgerichts Köln haftet das Unternehmen hierfür. mehr >
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Clustertreffen Medizintechnik am 15. Januar: Gesetzliche Entwicklung und regulatorische Änderungen 2026
Die regulatorischen Anforderungen in der Medizintechnik verändern sich kontinuierlich: Anpassungen der MDR, neue MDCG-Dokumente, die Novelle der MPBetreibV und Haftungsregelungen prägen die kommenden Jahre. Gleichzeitig treiben technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz den Wandel voran – mit Auswirkungen auf Datenschutz und Compliance. Welche Änderungen sind entscheidend, und wie lassen sie sich praktisch umsetzen? Unsere Partner Dr. Meike Kapp-Schwoerer und Dr. Lukas Kalkbrenner LL.M. geben einen Einblick in die aktuellen gesetzlichen Entwicklungen und regulatorischen Neuerungen der MedTech-Branche. mehr >
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Legal Coffee am 20. Januar: CSDDD (europäische Lieferkettenrichtlinie)
Jonas Laudahn referiert zur europäischen CSDDD. Klingt kompliziert und nach noch mehr Regulierung aus der EU? Oder ist jetzt vielleicht doch wieder alles anders? Wir geben einen Überblick zur neuen europäischen Lieferkettenrichtlinie und blicken zudem auf das deutsche Lieferkettengesetz. mehr >
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FGvW wächst in Frankfurt mit vier Partnern und zwei Local Partnern für Corporate/M&A, Immobilienrecht, Steuerrecht, Nachfolge und Stiftungen
Wir setzen unser Wachstum in Frankfurt konsequent fort und stärken unser Beratungsangebot damit insgesamt erheblich: Zum Dezember und Januar schließen sich vier Partner und zwei Local Partner aus dem Frankfurter Büro von ADVANT Beiten der Kanzlei an. Insgesamt hat FGvW damit in diesem Jahr neun neue Partner und zwei neue Local Partner für die Büros in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Köln, Hamburg und Düsseldorf gewinnen können. mehr >
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FGvW ernennt fünf neue Equity Partner aus den eigenen Reihen
Unsere Equity-Partnerschaft wächst zu Jahresbeginn erneut durch die interne Ernennung von fünf neuen Partnern aus den eigenen Reihen. Zum 1. Januar 2026 nimmt die Sozietät den Experten für Umweltrecht, Vergaberecht und Öffentliches Wirtschaftsrecht Dr. Michael Körner, die erfahrenen Arbeitsrechtler Annette Rölz und Dr. Andreas Schubert, die renommierte Expertin für Lebensmittelrecht und Wettbewerbsrecht Hildegard Schöllmann sowie den Handels- und Gesellschaftsrechtspezialisten Dr. Sven Ufe Tjarks in die Partnerschaft auf. mehr >
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JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2025/2026 – FGvW ist TOP-50 Kanzlei
Friedrich Graf von Westphalen gehört auch dieses Jahr zu den TOP-50 Kanzleien. Besonders empfiehlt uns JUVE in den Bereichen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Gesundheit, Konfliktlösung (Produkthaftung, Versicherungsprozesse und D&O-Vertretung), Marken und Wettbewerb, Transaktionen: M&A und Vertrieb. Mandanten loben laut JUVE die Anwältinnen und Anwälte mehrerer Praxisgruppen für ihre „juristische Kompetenz“ und die „praxisnahe Beratung“. 17 unserer Partnerinnen und Partner werden als "oft empfohlen" in ihren Rechtsgebieten hervorgehoben. mehr >
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 | iurratio Arbeitgeberranking IUR50 2026
Wir freuen uns sehr über das Ergebnis des diesjährigen iurratio Arbeitgeberrankings: FGvW befindet sich im Career50-Ranking unter den TOP 50 Beste mittelständische Kanzlei Arbeitgeber für den Berufseinstieg und für das Referendariat bundesweit und gehört außerdem zu den TOP 10 Arbeitgebern im REF50-Ranking für das Referendariat in der Region Süden. Darüber hinaus befinden wir uns unter den TOP 50 als bester Arbeitgeber für das Referendariat in Frankfurt, Hamburg, Berlin und Köln. mehr >
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 | Leaders League 2026: FGvW erhält in mehreren Kategorien die Auszeichnung “sehr empfehlenswert“
Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr viele unserer Anwältinnen und Anwälte in ihren Fachbereichen von Leaders League mit der Auszeichnung „sehr empfehlenswert“ und „empfehlenswert“ geehrt wurden. mehr >
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In jeder Ausgabe unseres Newsletters stellen sich Personen aus unserer Sozietät persönlich vor. Diesmal ist Sabrina Arndt aus unserem Frankfurter Büro an der Reihe. mehr >
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