
In jeder Ausgabe unseres Newsletters stellen sich Personen aus unserer Sozietät persönlich vor. Diesmal ist Sabrina Arndt aus unserem Frankfurter Büro an der Reihe.
Eines zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Lebenslauf: Die Stadt Frankfurt. Hier bin ich geboren und im nahe gelegenen Taunus aufgewachsen. Ich habe in Frankfurt an der Goethe Universität studiert, mein Referendariat absolviert und nun arbeite und wohne ich hier auch. Eine echte Frankfurterin also.
Mag auf den ersten Blick ein wenig langweilig klingen, aber Frankfurt hat bei genauem Hinsehen durchaus Einiges zu bieten. Frankfurt ist aufgrund seiner geringen geographischen Ausdehnung „Dorf“ und Bankenmetropole mit internationalem Flair zugleich. Auf der einen Seite lässt sich die Stadt bequem mit dem Fahrrad meistern und gerade die Frankfurter Juristen-Welt ist tatsächlich recht klein. So ist es durchaus nicht ungewöhnlich, in der Mittagspause auf der Frankfurter Freßgass das ein oder andere bekannte Gesicht aus Studientagen wiederzusehen. Auf der anderen Seite hat man mit dem Frankfurter Flughafen das Tor zur großen weiten Welt direkt vor der Haustür.
Ein Vorzug, den ich in den letzten Jahren während meiner Reisen in die USA, Dubai und innerhalb Europas immer mehr zu schätzen gelernt habe. Gerade die USA – wo ich sowohl die West- als auch die Ostküste bereisen durfte – haben mich mit ihrer Vielseitigkeit, wunderschönen Natur und ihren pulsierenden Städten sehr beeindruckt.
Auf den gewerblichen Rechtsschutz als Rechtsgebiet bin ich dann erstmals im Schwerpunktstudium an der Uni aufmerksam geworden. Hier habe ich an einem Seminar zum Markenrecht teilgenommen, was mir noch heute in guter Erinnerung ist. Dort haben uns zwei motivierte Anwälte mit viel Begeisterung Fälle aus ihrem Arbeitsalltag vorgestellt und die Grundzüge des Markenrechts vermittelt. Auch meine Begeisterung wurde dadurch geweckt. Am meisten gefällt mir an den Gebieten des gewerblichen Rechtsschutzes – sei es nun das Markenrecht, das Wettbewerbsrecht oder auch Themen aus dem Bereich des Medien- und Presserechts –, dass es sich meist um sehr anschauliche Fallkonstellationen handelt, die sich auf ein konkretes Produkt oder eine einzelne Aussage beziehen. Dynamische Fälle mitten aus dem Leben. Jura muss eben doch nicht immer trocken sein, wie es so schön heißt. Da die verschiedenen Gebiete des gewerblichen Rechtsschutzes auch oft ineinandergreifen und in einem Fall parallel zur Anwendung kommen, ist auch in rechtlicher Hinsicht genügend Abwechslung vorhanden.
Meine erste Anstellung in diesem spannenden Rechtsgebiet fand ich dann bei Friedrich Graf von Westphalen – mitten im Herzen von Frankfurt gleich neben der Alten Oper. Hier gefällt mir vor allem die Vielseitigkeit der von uns betreuten Mandate, die neben dem gewerblichen Rechtsschutz auch vertragsrechtliche Themen umfassen. Außerdem schätze ich besonders den engen und unkomplizierten Austausch mit den Mandanten sowie den Raum für individuelles Arbeiten und das kollegiale Miteinander.
An meiner Tätigkeit als Anwältin im Allgemeinen gefällt mir neben der Vielseitigkeit und Kreativität, die der Beruf mit sich bringt, besonders, dem Mandanten gerade auch in für ihn herausfordernden Situationen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und dabei mit juristischem Handwerkszeug stets das Bestmögliche für ihn herauszuholen.
Nach getaner Arbeit findet man mich dann häufig beim Sport oder in meinem kleinen Garten, den ich erst seit Kurzem mein Eigen nennen darf. Für mich der perfekte Ausgleich zu der ja doch überwiegend am Schreitisch stattfindenden Anwaltstätigkeit.
11. Dezember 2025





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