Dr. Barbara Mayer, Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht

FGvW berät NexWafe GmbH bei Abschluss eines Finanzierungsvertrags mit Lynwood AG über 6 Mio. Euro

Die schweizerische Lynwood (Schweiz) AG hat sich mit 6 Mio. Euro an der NexWafe GmbH, eine Ausgründung des Fraunhofer ISE mit Sitz in Freiburg/Br., beteiligt. Die NexWafe GmbH wurde dabei vom Freiburger Büro von Friedrich Graf von Westphalen & Partner vertreten.

Mit Hilfe des Investments soll die Kommerzialisierung der EpiWafer-Technologie von NexWafe beschleunigt werden. Die EpiWafer-Technologie ermöglicht es, monokristalline Wafer mit geringstem Energie- und Materialeinsatz herzustellen. Die Kosten für die Massenfertigung von Silizium-Wafern für die Photovoltaik-Industrie würden sich dadurch wesentlich verringern. Im nächsten Schritt sollen EpiWafer für Hocheffizienz-Solarzellen im eigenen Technikum produziert und dann bei ausgewählten Partnern aus der Solarzellen- und Modulherstellung für die Massenproduktion qualifiziert werden.

Lynwood (Schweiz) AG ist der Schweizer Arm der internationalen Investmentgruppe Lynwood (zuvor A&NN Group), die 2002 gegründet wurde, um in Unternehmen mit guten Wachstumsaussichten und einem Fokus auf moderne Technologien zu investieren. Lynwood ist mittlerweile zu einem Investmentunternehmen mit mehr als 2 Mrd. US-Dollar verwaltetem Vermögen angewachsen.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist das größte Solarenergieforschungsinstitut in Europa. Mit seinen Forschungsschwerpunkten Energieeffizienz, Energiegewinnung, Energieverteilung und Energiespeicherung leistet es einen Beitrag zur Transformation des Energieversorgungssystems zu einem System auf der Basis erneuerbarer Energien.

Die NexWafe GmbH wurde bei der Transaktion vom Freiburger Büro von Friedrich Graf von Westphalen & Partner beraten und vertreten. Beteiligt waren: Dr. Barbara Mayer (Partnerin, Federführung, Gesellschaftsrecht) und Gerhard Manz (Partner, Gesellschaftsrecht), Dr. Morton Douglas (Partner, IP), Ali Machdi-Ghazvini (Associate, Arbeitsrecht) und Dr. Jan Henning Martens (Associate, Gesellschaftsrecht).

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