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Jonas Laudahn, Associate (seit 2018 bei FGvW in Freiburg)

„Mein erster Kontakt zu FGvW war eher zufällig. Eine Freundin fragte mich eines Nachmittags während der ersten Wochen des Referendariats, ob ich am Abend auch mit zur Referendarsveranstaltung von FGvW kommen würde. Meine Begeisterung war zunächst überschaubar. Eine Woche zuvor hatte ich bei einer Stuttgarter Großkanzlei einen Kennenlernabend in unpersönlich-kühler Atmosphäre mit ebensolchen Referenten erlebt. Ich entschloss mich trotzdem zu kommen – und lernte glücklicherweise eine ganz andere Kanzleikultur kennen.

Mein erster Eindruck an diesem Abend hat sich nach mehreren Jahren zunächst als Referendar und nun als Anwalt bestätigt: Die große Stärke von FGvW ist das Selbstverständnis als Einheit, in der man sich nicht nur als Kollegen akzeptiert, sondern gerne miteinander arbeitet und auch abends noch Lust hat, miteinander ein Feierabendbier zu trinken. Ellbogenmentalitäten, „Windhundrennen“ um die besten Karrierechancen oder „up-or-out“ Prinzipien gibt es nicht – sie wären für mich auch ein klares Signal, dass ich beim falschen Arbeitgeber bin.

Besonders an FGvW ist meiner Meinung nach die gewachsene Struktur. Während viele meiner Studien- und Referendariatsfreunde mittlerweile schon den ersten Jobwechsel hinter sich haben, waren die meisten meiner FGvW-Kollegen (wie auch ich) bereits als Praktikanten oder Referendare bei FGvW, haben dann ihre berufliche Laufbahn hier begonnen und sind seitdem fester Teil der Kanzlei. Allein mit dem schönen Wetter, der wunderschönen Stadt und dem Schwarzwald vor der Tür ist das nicht zu erklären.

An der Arbeit begeistert mich insbesondere die Tätigkeit als Berater auf Augenhöhe. Für den Mittelstand, unser Kernklientel, sind wir nicht nur als rechtliche Zuarbeiter gefragt, sondern als ganzheitliche „Mitdenker“. Daher gilt bei FGvW von Beginn an: Kein Berufseinsteiger wird die ersten Jahre in die „Recherche-Ecke“ gesetzt – man ist vielmehr von Beginn an voll dabei. In meinem Fall bedeutete das eigenständigen Mandantenkontakt nach wenigen Wochen und aktive Einbindung in Mandantengespräche und Gerichtstermine vom ersten Tag an. Bei aller Selbstständigkeit ist wichtig, dass man sich nicht allein gelassen fühlt. Hierfür gibt es bei FGvW das Vier-Augen-Prinzip – man bespricht sich regelmäßig mit „seinen“ Partnern, stimmt die richtige Strategie für den Mandanten ab und diskutiert alle Themen, die einem gerade in rechtlicher oder persönlicher Hinsicht wichtig sind. Bei mir vergeht selten ein Tag ohne diesen Austausch.

Besonders abwechslungsreich ist für mich, dass ich sowohl im Handels- als auch im Gesellschaftsrecht tätig bin. Von der Gründung eines Unternehmens, über die Beratung beim Aufbau von Lieferbeziehungen zu Kunden und Lieferanten in aller Welt bis zur gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung kommt in meinem Berufsalltag alles vor. Hierbei sind ca. 50 % der Dokumente die ich bearbeite auf Englisch, denn die Geschäftspartner unserer Mandanten sind über die ganze Welt verteilt. Diesbezüglich hat FGvW den großen Vorteil, auf ein großes internationales Netzwerk von Partnerkanzleien zurückgreifen zu können. Da wir uns einmal im Jahr mit diesen Partnerkanzleien am Bodensee zu einem gemeinsamen Seminar treffen, kennt man seine ausländischen Kollegen persönlich. Dies ist nicht nur bei länderübergreifenden Mandaten von Vorteil, sondern hat mir persönlich zusätzlich die Möglichkeit eröffnet, 2020 ein Secondment in den USA zu absolvieren.

Wichtig ist mir persönlich außerdem, dass neben der Arbeit noch genug Zeit für Familie, Freunde und Hobbys bleibt. An einem normalen Arbeitstag komme ich gegen 9.00 Uhr in die Kanzlei und gehe um 19.00 Uhr nach Hause. Wenn ich abends etwas vorhabe, dann kann ich meinen Arbeitsalltag flexibel danach ausrichten – starre Präsenszeiten gibt es bei FGvW nicht. Vom regelmäßigen Arbeiten im Home Office hält mich nicht mein Arbeitgeber ab, sondern ich mich selbst. Ich finde es schlicht schöner, mich in meinem Büro in Ruhe ausbreiten und bei Fragen oder Lust auf eine Kaffeepause bei meinen Kollegen vorbeischauen zu können.

Mein abschließender Rat an alle, die sich fragen, ob Anwalt und mittelständische Kanzlei zu ihnen passt: Sprechen Sie uns einfach an! Neben dem Interesse an der Tätigkeit als rechtlicher Berater waren für meine Berufswahl am Ende vor allem die Menschen entscheidend, die ich kennengerlernt habe und mit denen ich nun täglich zusammenarbeite – vielleicht geht es Ihnen ja genauso?“

Klingt gut? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit Jonas Laudahn auf. Er beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen.

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