jan barth gesellschaftsrecht a.jpg

Dr. Jan Barth, Associate (seit 2016 bei FGvW)

"Nach dem Referendariat steht man als Jurist vor der Wahl: Staatsdienst, Unternehmen oder freier Beruf? Ich habe mich zunächst für einen anderen Weg entschieden und bin als Assistent an die Universität zurückgekehrt. Neben vielen anderen ist der wahrscheinlich größte Vorteil einer solchen Ehrenrunde: Man hat noch etwas mehr Zeit, um zu überlegen, wohin man beruflich will, während man aus sicherer Distanz den Kommilitonen und Referendarskollegen beim Berufseinstieg zusehen kann. Das habe ich mir recht intensiv zunutze gemacht und so einen vertieften Einblick in verschiedene Arten von Berufen und insbesondere Kanzleien bekommen. Dabei hat sich immer wieder der Eindruck bestätigt, den ich mir selbst während meiner Ausbildungsstationen gemacht hatte: Man kann bei der Wahl seines Berufs nicht vorsichtig genug sein.

Ich habe mich für die Anwaltschaft entschieden, schon weil ich gerne im Team arbeite – Diskussionen mit Kollegen erleichtern die Rechtsfindung ungemein. Außerdem schätze ich die Freiheiten, die der Anwaltsberuf mit sich bringt. Auf nur ein Rechtsgebiet wollte ich mich schon während meiner Ausbildung nicht festlegen. Man berät schließlich nicht Rechtsprobleme, sondern Mandanten, die in der Regel nicht mit einer isolierten Rechtsfrage an ihren Anwalt herantreten. Gerade deswegen wollte ich mich auch beruflich nicht zu sehr spezialisieren. Nur so kann ich Unternehmern im weiten Feld des Handels- und Gesellschaftsrechts umfassend beratend zur Seite stehen.

Unternehmer gibt es überall, ihre Beratung ist deswegen auch kein Alleinstellungsmerkmal einer Kanzlei. Dass ich mich für FGvW entschieden habe, liegt nicht zuletzt an dem guten Bauchgefühl, das ich bereits im ersten Gespräch hatte. Ich hatte mir einige Fragen notiert, kam aber gar nicht dazu, sie zu stellen: Die Partner aus dem Gesellschaftsrecht hatten in der kurzen Vorstellung ihrer Kanzlei genau die Punkte betont, die mir wichtig waren.

Mein Eindruck aus dem ersten Gespräch hat sich bestätigt. Viele unserer Mandanten sind mittelständische Unternehmen, die sich ihrer Null-Fehler-Qualität rühmen – und diese auch von ihrem Anwalt erwarten. Entsprechend anspruchsvoll und abwechslungsreich ist meine Arbeit, was nicht zuletzt an der starken Internationalisierung unserer Mandanten liegt. Für viele Unternehmen sind wir eine Art ausgelagerte Rechtsabteilung. Wir beraten also nicht nur bei der Strukturierung des Konzerns oder bei der Ausgestaltung des Vertriebsnetzes, sondern helfen auch bei vermeintlichen Alltagsproblemen. Entsprechend bunt waren meine ersten Monate bei FGvW: Ich war am Verkauf eines Aktienpakets der Duravit AG an die Schweizer Franke-Gruppe beteiligt, habe für einen chinesischen Mandanten gemeinsam mit Kollegen aus Italien einen deutschen Haushaltswarenhersteller einer Due-Diligence-Prüfung unterzogen und mich mit einem Online-Versandhändler über offene Lieferantenrechnungen gestritten.

Ein großer Vorteil der Arbeit in einer Sozietät, die selbst Mittelständler ist: Man ist von Anfang an bei allem dabei, ist gleich selbst Ansprechpartner für Mandanten und lernt damit von Tag eins das anwaltliche Handwerk. Die Vorteile der Arbeit bei FGvW? Man wird genau dabei intensiv gefördert, lebt in der sonnigsten Stadt Deutschlands und kann das nach getaner Arbeit nutzen. Viele meiner eingangs erwähnten Kollegen bekommen gar nicht mit, dass in Frankfurt oder München die Sonne seltener scheint. Schade; für mich wäre das nichts."

Klingt gut? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit Dr. Jan Barth auf.
Er beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen.

Kontakt > mehr