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Dr. Birgit Münchbach, Associate (seit 2018 bei FGvW in Freiburg)

„Was hat Friedrich Graf von Westphalen & Partner, was andere nicht haben? Warum Freiburg und nicht London, Paris oder Brüssel?

Für mich ist es die Kombination aus internationaler Ausrichtung und regionaler Verwurzelung einer mittelständischen Wirtschaftskanzlei im Dreiländereck, wo sich Professionalität, hoher fachlicher Anspruch in der Beratung unserer Mandanten und kollegiale Zusammenarbeit in einem Team auf Augenhöhe nicht ausschließen.

Nachdem ich sechs Jahre in mittelständischen Kanzleien in Karlsruhe tätig war, bin ich als „Quereinsteiger“ im August 2018 zu FGvW gestoßen. Als Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Internationales Wirtschaftsrecht passten für mich nicht nur die internationale Ausrichtung und der Schwerpunkt im Gesellschaftsrecht am Standort Freiburg perfekt. Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren die FGvW-Partner, die ich in mehreren Vorstellungsrunden als professionell, offen und teamorientiert kennengelernt habe. Mein erster Eindruck hat sich bestätigt.

Erfrischend pragmatisch und auf kurzem Wege werden bei FGvW im Team Lösungen erarbeitet und zielstrebig Entscheidungen getroffen. Diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist keine Selbstverständlichkeit. Denn: Wo in anderen Kanzleien „Team“ drauf steht, ist nicht immer Team drin. Wer regelmäßige Kontrollanrufe vom Chef oder von der Chefin und morgendliche „Appelle“ wie Bürobesprechungen montags um 8 Uhr c.t. vermisst, ist bei FGvW fehl am Platz. Feste Präsenzzeiten gibt es nicht. Auch Homeoffice ist bei FGvW kein Tabu. Nach dem Motto „in Freiheit gedeiht der Geist am besten“, kann man sich bei FGvW entfalten und einbringen. Angenehm ist auch, dass wir nicht „zum Lachen in den Keller gehen“.

An meiner Tätigkeit bei FGvW schätze ich besonders die Kombination aus eigenständiger Beratung meiner Mandanten und Arbeit im Team an größeren Projekten. Das Spektrum im Handels- und Gesellschaftsrecht ist breit: Es reicht von Gesellschaftsgründungen und Umstrukturierungen von Konzernen, Gesellschafterstreitigkeiten, Vertriebsverträgen über Unternehmensverkäufe bis hin zu Schiedsverfahren, häufig mit Auslandsbezug. Bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die ich begleite, finde ich es besonders spannend, Einblicke in die Technologie und den Weg vom Prototyp zum serienreifen Produkt zu bekommen. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist das IT-Recht.

Mit vielen unserer Mandanten, vom Startup über mittlere und größere mittelständische Unternehmen bis zu internationalen Konzernen, arbeiten wir seit Jahren zusammen und sind nicht nur Rechtsanwälte, sondern auch wirtschaftliche Berater.

In unserem French Desk berate ich französische Unternehmen und begleite deutsche Unternehmen im Frankreichgeschäft. Gemeinsam mit Gerhard Manz und Dr. Barbara Mayer engagiere ich mich in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. So wurde mir die Chance eröffnet, im Mai 2020 ein Secondment bei unserer französischen Partnerkanzlei in Paris, Racine Avocats, zu absolvieren. Weil uns Corona leider einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, ist mein Aufenthalt in Paris aufgeschoben, aber nicht aufgehoben und damit eine tolle Perspektive für 2021.

Während ich von Großkanzleien bei meinem Berufseinstig 2012 noch zu hören bekam, dass nur Englisch zähle und das Interesse an weiteren Fremdsprachenkenntnissen gering war – Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch seien lediglich „nice to have“ – liegen diese Sprachen bei FGvW nicht brach. FGvW hat erkannt, dass es in der Beratung mittelständischer Unternehmen klar von Vorteil ist, wenn man Berater, Übersetzer und Vermittler zugleich, auch in anderen Sprachen, sein kann und mit den kulturellen Besonderheiten des ausländischen Vertragspartners vertraut ist. Mit den Kollegen unserer ausländischen Partnerkanzleien sind wir nicht nur in der Mandatsarbeit, sondern jedes Jahr bei unserem „Constance Seminar“ am Bodensee in persönlichem Kontakt. Auch FGvW-intern ist für internationale Atmosphäre gesorgt. Mit meiner Büronachbarin, einer Brasilianerin, die in Strasbourg aufgewachsen ist, spreche ich Französisch.

Den „Blick über den Tellerrand“ genieße ich auch bei Veranstaltungen der International Association of Young Lawyers (AIJA) oder des Club d’affaires franco-allemand, an denen ich regelmäßig teilnehme. Bei den Wirtschaftsjunioren Freiburg setze ich mich dafür ein, den Austausch mit unseren Nachbarn in Frankreich und der Schweiz zu vertiefen. Dass Engagement außerhalb des „daily business“ den Horizont erweitert und für die berufliche Entwicklung wichtig ist, scheinen noch nicht alle Kanzleien erkannt zu haben. Bei FGvW gehört es ganz einfach dazu.

Last but not least, ist Freiburg eine äußerst lebens- und liebenswerte Stadt mit hohem Freizeitwert. Dank der zentralen Lage unserer Kanzlei an der Dreisam ist man in der Mittagspause gleich mitten in der lebendigen Freiburger Altstadt. Für mich war der Einstieg bei FGvW zugleich die Rückkehr in meine Wahlheimat Freiburg, der ich seit meinem Studium verbunden bin.

Die Lage im Dreiländereck macht die Region, in der auch einige Weltmarktführer ihren Sitz haben, wirtschaftlich attraktiv. Um international tätig zu sein, muss man nicht für eine internationale Großkanzlei arbeiten. Wer es etwas individueller mag, der ist bei FGvW in Freiburg richtig. Ich persönlich fühle mich hier sehr gut aufgehoben.“

Klingt gut? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit Dr. Birgit Münchbach auf. Sie beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen.

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