FGvW berät OBI zu den immobilienrechtlichen Aspekten der Übernahme von Standorten von HELLWEG und BayWa Bau & Garten

Portrait von Gregor Lamla, FGvW Standort Düsseldorf

Gregor Lamla

FGvW hat OBI bei der geplanten Übernahme von zunächst fünf Standorten der Baumarktbetreiber HELLWEG und BayWa Bau & Garten im Immobilienrecht beraten.

OBI hat im Rahmen des Investorenprozesses um die beiden Unternehmen den Zuschlag für die Standorte Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße und Münster-Gievenbeck von HELLWEG sowie Nördlingen und Wolfratshausen von BayWa Bau & Garten erhalten. Die Übernahmen stehen insbesondere noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.

HELLWEG und BayWa Bau & Garten befinden sich in Eigenverwaltungsverfahren. Für eine Reihe ihrer Bau- und Gartenmärkte wurden im Rahmen eines Investorenprozesses Fortführungslösungen gefunden. HELLWEG betreibt 68 Bau- und Gartenmärkte in Deutschland und beschäftigt rund 2.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Filialnetz konzentriert sich insbesondere auf das Rhein-Ruhr-Gebiet und den Berliner Raum. BayWa Bau & Garten ist mit 46 Märkten vor allem im süddeutschen Raum vertreten.

OBI plant, die fünf übernommenen Märkte einschließlich aller dort beschäftigten rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 1. Dezember 2026 zu übernehmen. Für sieben weitere Standorte ist OBI als präferierter Investor nominiert; die entsprechenden Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Insgesamt könnten damit bis zu zwölf bisherige HELLWEG- und BayWa Bau & Garten-Märkte in das OBI Filialnetz integriert werden.

OBI gehört zu den führenden Marken im europäischen Bau- und Heimwerkermarkt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wermelskirchen betreibt mehr als 660 Märkte in zehn europäischen Ländern, davon mehr als 350 in Deutschland, und beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte OBI einen Gesamtumsatz von 8,2 Milliarden Euro. Mit der Übernahme der ausgewählten Standorte wird das Unternehmen sein stationäres Marktnetz in Deutschland weiter verdichten.

Ein auf Immobilientransaktionen spezialisiertes Team von FGvW in Düsseldorf um den Partner Gregor Lamla hat OBI im Zusammenhang mit der Übernahme der Standorte umfassend hinsichtlich der immobilienrechtlichen Aspekte beraten. Zu gesellschaftsrechtlichen Fragen der Transaktion wurde der Käufer federführend von Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom beraten, zu den insolvenzrechtlichen Aspekten beriet die Kanzlei Finkenhof.

Berater OBI:

Friedrich Graf von Westphalen & Partner, Düsseldorf

Gregor Lamla, Partner (Federführung, Immobilienrecht)
Dr. Jessica Hanke, Partnerin (Immobilienrecht)
Dr. Pierre-André Brandt, Partner (Immobilienrecht)
Alena Kemper, Associate (Immobilienrecht)

Immobilienrecht