Aktuelles

Aufstieg innerhalb einer Entgeltgruppe während des Zustimmungsersetzungsverfahrens zur Eingruppierung

Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass das Zustimmungsersetzungsverfahren in Bezug auf die Eingruppierung eines Arbeitnehmers stets die vollständige Eingruppierung erfasst. Zu dieser zählt nicht nur die Entgeltgruppe, sondern auch die Stufe der Entgelttabelle. Erreicht der Arbeitnehmer während des Verfahrens eine höhere Stufe, kann die ursprünglich beantragte Zustimmung nicht mehr ersetzt werden. Der Arbeitgeber verfolgt dann nicht...

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Arbeitsrecht

Persönliche Haftung des Alleingesellschafters einer britischen Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland nach dem Brexit

Der Alleingesellschafter einer britischen Limited mit Satzungssitz im Vereinigten Königreich und Verwaltungssitz in Deutschland ist seit 01.01.2021 deren Rechtsnachfolger. Dem Gläubiger eines noch gegen die Limited erlassenen Vollstreckungstitels kann gemäß § 727 Abs. 1 ZPO eine vollstreckbare Ausfertigung gegen den Alleingesellschafter erteilt werden. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 14.07.2026 (II ZR 202/25) entschieden....

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Gesellschaftsrecht

Unterlassungsanspruch und Reichweite des immateriellen Schadensersatzes im Rahmen von Bewerbungsprozessen

Unter welchen Voraussetzungen ein immaterieller Schaden nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO gegeben ist und wann nach nationalem Recht ein Unterlassungsanspruch gegen eine erneute datenschutzwidrige Übermittlung personenbezogener Daten besteht, hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 23.06.2026 (VI ZR 97/22) entschieden. Sachverhalt Dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Der Kläger befand sich bei der beklagten...

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Arbeitsrecht

Datenschutzrecht

Prozessbeschäftigung nach verhaltensbedingter Kündigung: Schweigen auf hinreichend konkretes Angebot kann Annahmeverzugslohn ausschließen

Das Landesarbeitsgericht Hamm hat entschieden, dass dem Arbeitnehmer im konkreten Fall kein Anspruch auf Annahmeverzugslohn zusteht, weil er eine ihm während des Kündigungsschutzprozesses angebotene und zumutbare Prozessbeschäftigung bei seinem bisherigen Arbeitgeber ohne tragfähigen Grund nicht aufgenommen hatte. Für die Anrechnung nach § 11 Nr. 2 KSchG genügt danach ein hinreichend konkreter Hinweis auf die Beschäftigungsmöglichkeit; ein annahmefähiges...

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Arbeitsrecht

FGvW berät OBI zu den immobilienrechtlichen Aspekten der Übernahme von Standorten von HELLWEG und BayWa Bau & Garten

FGvW hat OBI bei der geplanten Übernahme von zunächst fünf Standorten der Baumarktbetreiber HELLWEG und BayWa Bau & Garten im Immobilienrecht beraten. OBI hat im Rahmen des Investorenprozesses um die beiden Unternehmen den Zuschlag für die Standorte Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße und Münster-Gievenbeck von HELLWEG sowie Nördlingen und Wolfratshausen von BayWa Bau & Garten erhalten. Die Übernahmen...

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Immobilienrecht

Immobilien-Joint-Ventures: „Skin in the Game“ – und was das für den JV-Vertrag bedeutet

Bei Immobilien-Joint-Ventures kann man viel regeln. Business Plan, Governance, Reserved Matters, Zustimmungsvorbehalte, Step-in- und Exit-Rechte – für nahezu jede denkbare Entwicklung lässt sich eine vertragliche Regelung finden. Die Frage ist nur: Macht das den JV-Vertrag auch besser? Wenn der Business Plan nicht mehr trägt Denn wenn eine Projektentwicklung unter Druck gerät, helfen detaillierte Regelungen häufig nur...

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Immobilienrecht

Keine Einsetzung einer Einigungsstelle bei einem Betriebsübergang, der keine Betriebsänderung ist

Der Betriebsrat kann die Einsetzung einer Einigungsstelle nur verlangen, wenn diese nicht offensichtlich unzuständig ist. Offensichtlich unzuständig ist die Einigungsstelle, wenn ein Mitbestimmungsrecht in der betreffenden „Angelegenheit unter keinem denkbaren rechtlichen Gesichtspunkt in Frage kommen kann.“ Die Prüfung umfasst dabei auch die Frage, ob der einer streitigen Rechtsfrage zugrundeliegende Sachverhalt mitbestimmungspflichtig ist. Meinungsverschiedenheiten über einen...

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Arbeitsrecht

Zurechnung des Eigentums an einem GmbH-Geschäftsanteil bei Übertragung unter Nießbrauchsvorbehalt

Die insbesondere schenkweise Übertragung von GmbH-Geschäftsanteilen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge unter Vorbehalt des Nießbrauchs ist in der Praxis ein beliebtes Gestaltungsmittel. Dabei scheidet der Übertragende als Gesellschafter der GmbH aus, behält sich aber das Gewinnbezugsrecht im Wege des Nießbrauchs vor. Der Schenkungsteuer unterliegt nur der um den Kapitalwert des Nießbrauchs geminderte Wert des geschenkten...

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Gesellschaftsrecht

Steuerrecht

Projekt Schneller Gründen – was müssen Unternehmen beachten?

Unternehmensgründungen sollen bundesweit einfacher, schneller (perspektivisch innerhalb von 24 Stunden) und vollständig digital möglich werden. Dies soll durch das Projekt „Schneller Gründen“ im Rahmen der Modernisierungsagenda Bund und Föderal erreicht werden. Der Bund, die Länder und die Kommunen treiben die Modernisierung des Gründungsprozesses von Unternehmen in Deutschland damit gemeinsam voran. Ziel ist es, bürokratische Hürden...

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Gesellschaftsrecht

Vertragsstrafe bei unberechtigter fristloser Eigenkündigung

Das LAG Niedersachsen hat mit Urteil vom 29.04.2026 – 8 SLa 899/25 entschieden, dass eine Vertragsstrafenklausel wegen vorzeitiger schuldhafter Beendigung des Arbeitsverhältnisses weder intransparent noch unangemessen benachteiligend ist. Sachverhalt Die Parteien streiten über die Verpflichtung der Arbeitnehmerin zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Die Arbeitnehmerin war seit Januar 2022 bei der Arbeitgeberin als Sachbearbeiterin zu einem monatlichen...

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Arbeitsrecht

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