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Brexit im Fokus der deutschen Anwaltschaft

Am 5. Oktober hat unsere Partnerin Dr. Barbara Mayer auf dem 12. Deutschen Handels- und Gesellschaftsrechtstag des Deutschen Anwaltvereins einen Vortrag zum Thema Brexit, seiner politischen Dimension und seinen juristischen Implikationen gehalten. Vor mehr als sieben Monaten hat die britische Regierung den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU in Gang gesetzt, es bleiben also noch gut 17 Monate, um im Verhandlungswege die künftigen Beziehungen zwischen dem UK und den verbleibenden 27 Mitgliedsstaaten zu gestalten. Derzeit gehen die Verhandlungen allenfalls schleppend voran, ein umfassender Vertrag bis zum 29. März 2019 wird immer mehr zur kaum noch realistischen Zielvorgabe.
 
Deswegen hat sich Dr. Barbara Mayer in ihrem Vortrag auch vornehmlich mit der Frage befasst, was passiert, wenn das UK ohne „deal“ aus der EU ausscheidet. Der Schwerpunkt lag dabei – neben einem historischen und politischen Rahmen – auf den Folgen für das Handels- und Gesellschaftsrecht. Hier ist vor allem mit Blick auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr, auf Produktionsstandorte im UK und auf englische Gesellschaftsformen mit Sitz in Deutschland einiges an Vorsorge möglich – und angesichts der schwindenden Wahrscheinlichkeit eines „weichen“ Brexit auch erforderlich.
 
Wir wollen Ihnen die Folien zum Vortrag von Dr. Barbara Mayer nicht vorenthalten und stellen Sie Ihnen unten gerne zum Download zur Verfügung. Ohne den dazugehörigen Vortrag sind die Folien an vielen Stellen natürlich etwas knapp. Sprechen Sie uns also gerne an, wenn Sie insoweit Fragen haben. Vor allem, wenn Sie befürchten, selbst vom Brexit betroffen zu sein.

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